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Räder 1x1 (Technische Grundlagen und Details)

Oft völlig selbstverständlich, steigt man in sein Auto ein und denkt gar nicht daran wer es denn trägt. Salopp gesagt sind die Räder jeden Autos die Füße und die sind bekanntlich das wichtigste zum Thema der Haltung. Steht ein Fuß schief, oder ist gar verletzt, bedeutet es nach oben hin eine durchgehende Veränderung der Geometrie, denn der menschliche Körper versucht die meisten Fehler auszugleichen – beim Menschen, wie auch beim Auto heißt das einseitiger Verschleiß, Beschädigungen, Gefahr für andere und den Fahrer.

Aus diesem Grund verschreibt sich AEZ, Premiumhersteller von Leichtmetallrädern den allerhöchsten Qualitätsansprüchen. Diese entsprechen nicht nur den so und so schon rigorosen gesetzlichen Vorschriften, nein, sie übertreffen diese sogar und dass, um viel. „Made in Germany“ ist kein Marketing Gag – es steht für höchste Qualität und größtmögliche Sicherheit.

 Aufbau eines Leichtmetallrades

                                          wheelprofile AEZ

Lochkreisdurchmesser/Lochanzahl
gibt an, in welchem Durchmesser die Montagebohrungen an der Radnabe des betreffenden PKW bzw. wie viele angebracht sind.

Mittenlochdurchmesser

Um flexibel zu bleiben verwendet AEZ Reduktionsringe, sodass mit einer Bohrung in der Felge mehrere Mittenlochdurchmesser realisiert werden können (Basic Ring System).

Einpresstiefe
ist die Distanz von der Anlagefläche des Rades zur gedachten Mitte des Rades. Dieses Maß ist sehr wichtig, da es ausschlaggebend für die Lage des Rades am PKW ist.

Felgenmaulweite
ist der innere Abstand der beiden Felgenhörnen.
Die Felgenmaulweite drückt gleichzeitig die Nennbreite der Felge aus.

Hump
Dieser verhindert bei starken Seitenkräften (z.B. Kurvenfahrt) ein Abrutschen des Reifens auf der Felge, und somit einen plötzlichen Luftdruckverlust. Es gibt verschiedene Ausführungen.


Bezeichnung einer Felge
z.B. 7,5Jx17H2

7,5....Nennbreite (Felgenmaulweite)
J.......Größe d. Felgenhorns
17.....Nenndurchmesser d. Felge
H2.... Doppelhump (jeweilige Humpausführung)

Herstellung von Leichtmetallrädern
Kokille 220x

Einteilige Räder
Von einem einteiligen Rad spricht man, wenn Felgenstern und Felgenbett aus einem Teil gefertigt werden. Produziert wird ein Rad entweder durch einen Guss,- oder einen Schmiedeprozess. Das einteilige Rad ist der am meisten verbreitete Typ von Alu-Rädern.

Guss

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Bei Rädern verwendet man den sogenannten Kokillenguss. Bei diesem Gussprozess unterscheidet man grundsätzlich zwischen Schwerkraft (Gravity),- und Niederdruckguss (Low pressure). In beiden Fällen wird die sogenannte Kokille (Form) mit einer geschmolzenen Aluminiumlegierung gefüllt.

Nachdem das Rad gegossen ist, wird die Form entfernt und das Rad fertig gestellt. Eine Kokille wird aus Stahl hergestellt und kann durchschnittlich 50.000 - 80.000 mal für ein Raddesign verwendet werden.

Radmodellentwicklung  

SAM_2054 220x166

Die Geschichte eines Rades beginnt mit der Designidee.
Es wird ein Designlastenheft entwickelt welches die grundsätzliche Definition und
optische Vorstellung des Designs und den technischen Aufbau des Rades beinhaltet.
Radspannungstest
FEM1 220x

Die enormen Belastungen - welche in der Realität eigentlich niemals erreicht werden können - werden mittels Computersimulation auf das 3D-Radmodell aufgebracht und die Spannungen und Verformungen berechnet. Dieser Prozess besteht aus 3 Schritten und bildet die Basis zur Umsetzung eines neuen Raddesigns.


· Radspannungstest
· Speichenverformung
· Finale Radprüfung

Die Analyse der Radveränderung wird mit Computern farblich unterschiedlich dargestellt. Bereiche mit der größten Spannungsbelastung werden rot dargestellt, während Bereiche ohne jegliche Belastung grün dargestellt werden.

Alle Produkte von AEZ werden in der Entwicklung enormen Belastungen ausgelegt, um nichts dem Zufall zu überlassen. Dies bedeutet Sicherheit für den Fahrer und garantiert uns, nur qualitativ hochwertigste Produkte herzustellen.

TÜV Test  

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JEDES Rad der Marke AEZ, DOTZ, DEZENT und ENZO ist selbstverständlich TÜV geprüft und gewährleistet somit über Jahre höchste Qualität und Sicherheit im Straßenverkehr. Die wichtigsten TÜV- Prüfungen sind:

· Biegeumlaufprüfung
· Abrollprüfung
· Impact Test
· Fahrversuch

Im Umlaufbiegeversuch werden die Seitenkräfte simuliert, die bei Kurvenfahrt das Rad beanspruchen. Jedes Leichtmetallrad wird auf dem Prüfstand mit einem Spannring am inneren Felgenhorn starr aufgespannt und über die Radanschlussfläche mit einem umlaufenden Biegemoment beansprucht.

Abrollprüfung:
In Abrollversuchen wird die Beanspruchung des Rades bei Geradeausfahrt oder Kurvenfahrt simuliert.

Impact Test:
Dieser Test simuliert den Kontakt mit einer Bordsteinkante. Hierbei wird mit einen keilförmigen Hammer einmal auf die Speiche und einmal auf das Ventil geschlagen.

Fahrversuch:
Beim Fahrversuch wird jedes am Markt befindliche Fahrzeug mit den verschiedenen Rädern geprüft. Hierbei werden Einpresstiefen, Reifen und Auflagen festgelegt.

 
Leichtmetallräder auch im Winter

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Die Wintertauglichkeit (Widerstandsfähigkeit gegen Salz und Steinschlag) ergibt sich aus der Qualität und Schichtstärke des Klarlackes. Dabei verwendet AEZ einen besonders hochwertigen Lack der speziell für Winterbelastungen entwickelt wurde. Hier gilt es den optimalen Kompromiss aus Schichtstärke und Elastizität des Lackes zu erreichen.

Der härteste Test ist sicherlich der „Jaguar Falltest“. Dabei lässt man aus 4m Höhe eine Schraubenmutter der Dimension M8 durch ein Rohr auf die Felge fallen, wobei durch den Einschlag der Lack nicht splittern darf.

Schutz gegen Streusalz
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Alle AEZ Räder müssen den sogenannten Salzsprühnebeltest bestehen. Bei diesem Test wird der Lack des Rades eingeritzt und in einem Kunststoffcontainer etwa 300 Stunden mit einer Säurelösung besprüht. Dieser Test zeigt sehr deutlich die Qualität des Lackes auf. Wenn der Klarlack oder der Silberlack qualitative Mängel aufweisen, so „blüht“ der Lack an jenen Stellen richtig auf.


Schneeketten

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Eine vorschriftsmäßig montierte Schneekette bereitet einem AEZ Rad prinzipiell keine Probleme. Abhängig vom Fahrzeug wird bei AEZ sehr darauf geachtet, dass eine Schneekettenfreigängigkeit bereits im Gutachten verankert ist.


Reinigung, Pflege und Lagerung von Leichtmetallrädern

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Auch ein noch so guter und strapazierfähiger Lack ersetzt eines nicht – die Pflege von Alurädern. Dafür gibt es speziell entwickelte Reinigungsmittel und Putztücher. Auf keinen Fall dürfen aggressive Chemikalien, Scheuermittel und dgl. verwendet werden, diese können das optische Erscheinungsbild und das Material der Felge stark beeinträchtigen. Bei der Lagerung sollte darauf Acht gegeben werden dass die Felgen gereinigt, und in einem trockenen Raum aufbewahrt werden.
Nachträgliche Behandlung von Rädern

Aufgrund von Anfragen folgender Hinweis:

Eine nachträgliche mechanische Bearbeitung und/oder thermische Behandlung ist nicht zulässig. Ein solches Rad entspricht nicht mehr der geprüften Version und führt bei Montage auf einem Fahrzeug zum Erlöschen der Betriebserlaubnis!